Forschung an der Schnittstelle zur Praxis

Wir untersuchen, wie Unternehmen den Übergang von ersten KI-Experimenten zu produktivem Einsatz gestalten.
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Die Studie untersucht, wie deutsche KMU generative KI wahrnehmen, einsetzen und steuern. Sie verbindet eine systematische Literaturrecherche, eine quantitative Befragung von 134 mittelständischen Unternehmen und qualitative Expert:innen-Interviews.
Die Ergebnisse zeigen, in welchen Bereichen GenAI hauptsächlich zum Einsatz kommt und wovon der erfolgreiche Einsatz im Mittelstand primär abhängt.
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der KMU setzen noch keine KI ein
haben GenAI strategisch unternehmensweit etabliert
verfügen über eine dokumentierte Governance
Aus 134 quantitativen Befragungen und 7 Experteninterviews mit Geschäftsführer:innen kleiner und mittelständischer Unternehmen.
Nur 4 % der Unternehmen haben GenAI unternehmensweit etabliert. 31 % experimentieren in Pilotprojekten, 22 % nutzen KI regelmäßig in Einzelbereichen. Die Verbreitung bleibt fragmentiert und isoliert.
Mehr in der Studie →Die größten Hürden sind nicht technologisch, sondern organisatorisch: Datenschutz-Unsicherheit, fehlende Zuständigkeiten, unklare KPIs und mangelnde Wirtschaftlichkeit. Erst Governance ermöglicht Erfolgsmessung und Steuerbarkeit.
Mehr in der Studie →Direkt im Browser · ca. 362 KB · Deutsch · Kostenlos
Ausgewählte Ergebnisse und Zitate aus der Studie
Quantitative Ergebnisse treffen auf qualitative Tiefe – aus 12 Experteninterviews und 134+ Befragten im deutschen Mittelstand.
„Über den Erfolg entscheidet Governance-Klarheit – nicht die Leistungsfähigkeit der Modelle.“
„Generative KI ist ein strategischer Wendepunkt, der eine grundlegende Neuausrichtung der Unternehmensstrategie notwendig macht.“
„GenAI ist im Mittelstand kein primär technisches Innovationsproblem, sondern eine Transformations-, Steuerungs- und Organisationsaufgabe.“
„Viele Tätigkeiten sind physisch-manuell geprägt. Effizienzgewinne durch Digitalisierung entstehen hier nicht selbstverständlich.“
Die Studie verbindet eine systematische Literaturrecherche, eine quantitative Befragung von 134 mittelständischen Unternehmen und 7 qualitative Tiefeninterviews mit Geschäftsführer:innen kleiner und mittlerer Unternehmen.

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Forschung an der Schnittstelle zur Praxis


Maja C. Willimowski
Consultant Microsoft AI
Unsere Forschung bewegt sich zwischen empirischer Analyse und betrieblicher Anwendung.
Die folgenden Schwerpunkte ziehen sich durch unsere Studien und prägen die Fragen, die wir gemeinsam mit Unternehmen untersuchen.
Einsatzmuster im deutschen Mittelstand
Governance-Strukturen und Kontrollmechanismen
Umgang mit Schatten-KI in Organisationen
Regulatorische Anforderungen nach EU AI Act
Rollenverteilung zwischen Mensch und System
Balance aus Vertrauen, Verantwortung und Autonomie
Kompetenzentwicklung für Mensch-KI-Teams
Sozio-technische Gestaltungsmuster
Transparenz und Erklärbarkeit von Modellen
Integration in bestehende Entscheidungslogiken
Umgang mit Unsicherheit in Prognosen
Verantwortungsteilung zwischen Mensch und System
Perceptions and Trust in AI-Driven Decision Support Systems in Supply Chain Management
Das Paper untersucht, wie Führungskräfte KI-gestützte Entscheidungssysteme (AI-DSS) im Supply Chain Management wahrnehmen, und rückt dabei insbesondere die Herausforderungen rund um Vertrauen, Transparenz und Nachvollziehbarkeit bei der Einführung solcher Tools in den Fokus.
Auf Basis einer explorativen multiplen Fallstudie mit halbstrukturierten Interviews auf Management-Ebene sowie einem eigens entwickelten ML-Modell zur Vorhersage vorzeitiger Vertragsauflösungen erfasst die Arbeit die sozio-technischen Dynamiken der KI-Adoption im realen Unternehmenskontext.
Die Ergebnisse zeigen ein Zusammenspiel aus rationaler Analyse und intuitiver Entscheidungsfindung: Während KI die Effizienz der Entscheidungsprozesse steigert, erschwert ihre intransparente Natur die Akzeptanz – woraus sich ein sozio-technischer Rahmen für eine erfolgreiche KI-Einführung in Organisationen ableiten lässt.

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